Villa Cosack nach Sanierung stadtbildprägend

Foto: Machahn/CC BY-SA 4.0
Foto: Machahn/CC BY-SA 4.0

Arnsberg. Die traditionsreiche Villa Cosack am Brückenplatz in Arnsberg hat ein neues Kapitel aufgeschlagen: Nach aufwendiger Sanierung durch die Eigentümerfamilie Balikcioglu erhielt das Gebäude Ende August die offizielle Denkmalplakette des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Bürgermeister Ralf Paul Bittner brachte die Plakette persönlich an und würdigte das Engagement der Familie. „Die Villa ist ein Gewinn für das Stadtbild und wertet den Brückenplatz sichtbar auf“, betonte er.

Das um 1883 erbaute Haus geht auf den Arnsberger Unternehmer Josef Cosack zurück und zählt seit 1988 zur Denkmalliste der Stadt. Nun wurde der Denkmalstatus im Rahmen eines neuen Verfahrens sogar erweitert. Zur Übergabe war auch Pater Klaus-Ludger Söbbeler von der Abtei Königsmünster angereist, um das Gebäude feierlich zu segnen.

Die Villa, die lange als Wohnhaus diente und im Erdgeschoss schon immer Handel und Gastronomie beherbergte, stand in den oberen Stockwerken nach dem Erwerb durch die Familie Balikcioglu mehrere Jahre leer. Heute bietet sie sanierte Mietwohnungen und wird künftig zusätzlich als Trauort des Arnsberger Standesamts genutzt – mit einem repräsentativen Saal als Trauzimmer.

Zum Tag des offenen Denkmals am 14. September öffnet die Villa ihre Türen für Besucher, die einen Blick auf die frisch restaurierte Geschichte im Herzen Arnsbergs werfen wollen.

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