Spreepark wird zum Millionenprojekt für Berlin

Berlin. Der einstige DDR-Kultpark im Berliner Plänterwald steht vor seinem Comeback. Nach jahrzehntelangem Leerstand soll der Spreepark im Frühjahr 2027 wieder seine Tore öffnen. Allerdings entwickelt sich die Wiederbelebung des traditionsreichen Freizeitparks zunehmend zu einem kostspieligen Großprojekt: Die Gesamtkosten belaufen sich inzwischen auf rund 126 Millionen Euro.

Der neue Spreepark soll kein klassischer Vergnügungspark mehr sein. Stattdessen setzt das Land Berlin auf ein Konzept aus Kunst, Kultur und Natur. Wahrzeichen des Geländes bleibt das historische Riesenrad, das umfassend saniert wurde und künftig erneut Besucher anziehen soll. Betreiber des Parks wird die landeseigene Grün Berlin GmbH.

Betrieb bleibt auf öffentliche Unterstützung angewiesen

Trotz geplanter Eintrittsgelder wird sich der Park nach Einschätzung des Berliner Senats langfristig nicht selbst finanzieren können. Der laufende Betrieb soll auch künftig mit öffentlichen Mitteln unterstützt werden. Damit bleibt das Großprojekt politisch umstritten – Befürworter sehen darin eine Investition in Berlins Freizeit- und Kulturlandschaft, Kritiker sprechen angesichts der stark gestiegenen Kosten von einem Millionengrab.

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