Restaurierung der historischen Hallenhaus-Fenster

Foto: Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Probst
Foto: Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Probst

Dammfleth. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) unterstützt den Erhalt eines bedeutenden Bauernhauses in Dammfleth mit 30.000 Euro. Mit Hilfe von Spenden und Mitteln aus der Lotterie GlücksSpirale soll die Restaurierung der historischen Fenster am Hallenhaus im Hochfeld 32 finanziert werden.

Den symbolischen Fördervertrag übergibt Dr. Stephan Ittner, Ortskurator der DSD in Glückstadt, am Donnerstag, 14. August 2025, um 13 Uhr. Gemeinsam mit Florian Blömer von NordwestLotto wird er das Dokument den Eigentümern Hilary Schmalbach und Sebastian Giesen überreichen.

Die Gemeinde Dammfleth, erstmals 1164 urkundlich erwähnt, liegt in den Elbmarschen zwischen Hamburg und dem Wattenmeer. Das Hallenhaus prägt seit dem 18. Jahrhundert die Landschaft. Während am Wohngiebel die Jahreszahl 1827 auf eine Neuerrichtung verweist, wurden die Außenwände später in Backstein erneuert – eine typische Anpassung an die feuchte Marschlandschaft.

Das Fachhallenhaus in der regionalen Form des Husmannshauses ist ein Zweiständerbau mit Backsteinwänden und reetgedecktem Halbwalmdach. Auffällig sind die querschiffartig hervortretenden Satteldächer über dem Wohnteil und der hofseitige Giebel mit Dielentor. Im Inneren sind zahlreiche historische Details erhalten geblieben: Dielenböden, Türen, Paneelwände, geschnitzte Deckenbalken und Wände mit Delfter Kacheln.

Mit der Förderung soll die wertvolle Bausubstanz gesichert und das ortstypische Erscheinungsbild des Hofes für kommende Generationen bewahrt werden.

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