Fördervertrag für die Burgruine Virneburg

Foto: Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Bolz
Foto: Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Bolz

Virneburg. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) stellt 20.000 Euro für die Sicherung der Burgruine Virneburg in der östlichen Eifel bereit. Mit den Mitteln sollen dringend notwendige Mauerwerksarbeiten am historischen Wehr- und Wohnturm umgesetzt werden. Finanziert wird die Förderung durch Spenden und Erträge der Lotterie GlücksSpirale.

Der Fördervertrag wird am Dienstag, 19. August 2025, um 11 Uhr offiziell übergeben: Erich Engelke, Ortskurator der DSD für Koblenz/Mittelrhein, überreicht das Dokument gemeinsam mit Thomas Kirsch von Lotto Rheinland-Pfalz an Torsten Zilles, den Vorsitzenden des Freundeskreises Burg Virneburg e.V.

Die Burgruine zählt zu den bedeutenden Zeugnissen mittelalterlicher Wehrarchitektur. Sie erhebt sich auf einer markanten Felskuppe im Herzen der Eifel. Erbaut in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts, wird die „Vernenburgh“ erstmals 1192 in einer Urkunde erwähnt, in der die Brüder Gottfried und Friedrich von Virneburg die Anlage dem Trierer Erzbischof Johann I. als Lehen übertrugen.

Über die Jahrhunderte wurde die Burg mehrfach erweitert und umgestaltet. Ihre strategische Lage auf einem bewaldeten Schiefergrat machte sie zu einem wichtigen Stützpunkt. Doch im Pfälzischen Erbfolgekrieg fiel sie 1689 französischen Truppen zum Opfer und wurde weitgehend zerstört.

Mit der aktuellen Förderung soll ein weiterer Schritt zur Bewahrung der Ruine unternommen werden – damit das markante Wahrzeichen der Region auch künftig sichtbar bleibt

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