Neubrandenburg. In Burg Stargard entsteht auf dem Gelände des ehemaligen DDR-Altenheims am Marktplatz 7 ein modernes Bürgerhaus. Neben der Sanierung des denkmalgeschützten Altbaus wird direkt daneben ein Neubau errichtet. Das zukünftige Bürgerhaus soll den Einwohnern künftig als Anlaufstelle für Behördengänge dienen und zugleich Treffpunkt für Vereine und Organisationen werden.
Derzeit befindet sich das Bauprojekt laut Bürgermeister Tilo Lorenz (CDU) „mitten in der Phase der Rohbauerstellung“. Im Neubau sind die Gründungs-, Maurer- und Stahlbetonarbeiten abgeschlossen, Treppenanlage und Verbindung zum Altbau bereits im Rohbau umgesetzt. Der Altbau wird „zeitlich versetzt“ saniert: Nach Abschluss der Bodenplatte und Gründungsarbeiten im Erdgeschoss werden Ende August die Deckenbalken instand gesetzt und die Fachwerkwände des Obergeschosses wiederhergerichtet. Parallel beginnt der Bau eines dritten Baukörpers für den zukünftigen Sanitäranbau.
Besonders herausfordernd sei die beengte Lage im Stadtkern, die hohe logistische Anforderungen stelle, so Lorenz. Zudem erfordere das Projekt umfangreiche Abstimmungen mit Bauordnungsbehörde und Denkmalschutz. Unvorhergesehene bauliche Gegebenheiten erschwerten zusätzlich die Arbeiten.
Die Grundsteinlegung fand bereits im November 2024 statt, das Richtfest ist für Mitte September 2025 geplant. Fertigstellung und Inbetriebnahme des Bürgerhauses sollen nach aktuellem Planstand Anfang 2027 erfolgen. Das Projekt kostet rund 6 Millionen Euro, davon 4,7 Millionen Euro aus Städtebaufördermitteln von Bund, Land und Kommune. Neben barrierefreiem Zugang und Brandschutz werden auch moderne Sanitäranlagen integriert.
