Tagebaugroßgeräte wechseln Abbaufeld

Zeitz. Mit dem Transport des Eimerkettenbaggers 309 hat die MIBRAG einen wichtigen Meilenstein im Tagebau Profen erreicht. Das Großgerät überquerte Mitte April die Verbindungsstraße zwischen der B 2 und der L 191 und verlegte seinen Einsatzort vom Abbaufeld Schwerzau in das Abbaufeld Domsen.

Kohleförderung konzentriert sich auf Domsen

Mit dem Standortwechsel endet die Kohlegewinnung durch Großgeräte im Abbaufeld Schwerzau. Künftig erfolgt der Abbau ausschließlich im Abbaufeld Domsen. Dort wird der Eimerkettenbagger 309 im sogenannten 5. Schnitt für die Braunkohleförderung eingesetzt.

Gemeinsam mit dem Bagger wurden auch ein Bandwagen sowie zwei Antriebsstationen verlegt. Die Großgeräte legen dabei eine Strecke von rund neun Kilometern zurück. Aufgrund ihrer geringen Geschwindigkeit von maximal sechs Metern pro Minute dauert der Transport etwa neun Tage.

Vorbereitungen für den Schwerzauer See

Während sich die Kohleförderung auf Domsen konzentriert, beginnt im Abbaufeld Schwerzau eine neue Phase. Dort stehen künftig Rekultivierungsarbeiten und die Gestaltung des geplanten Schwerzauer Sees im Mittelpunkt. Mit den verbleibenden Großgeräten sollen die notwendigen Vorarbeiten für die spätere Restlochgestaltung umgesetzt werden.

Der Eimerkettenbagger 309 gehört mit rund 950 Tonnen Gewicht und einer Förderleistung von 740 Kubikmetern pro Stunde zu den kleineren Großgeräten der MIBRAG. Ausgefahren erreicht er eine Länge von etwa 60 Metern.

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