Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungsverfahren ein

Dresden. Die Staatsanwaltschaft Dresden hat die Ermittlungen zum verheerenden Brand in der ehemaligen Staatsoperette an der Pirnaer Landstraße eingestellt. Das Feuer, das am 6. Juni 2025 große Teile des leerstehenden Gebäudes zerstörte, war laut den Ermittlungen von mehreren Kindern ausgelöst worden.

Fünf Minderjährige – drei elf und zwei zwölf Jahre alt – sollen an jenem Nachmittag mehrfach unerlaubt in das Gebäude eingedrungen sein und dort mit Feuerzeugen und Papier gezündelt haben. Dabei brach im Zuschauersaal ein Feuer aus, das sich schnell ausbreitete und den Dachstuhl einstürzen ließ. Der Sachschaden ist weiterhin nicht beziffert.

Da alle beteiligten Kinder unter 14 Jahren und damit strafunmündig sind, musste die Staatsanwaltschaft das Verfahren aus rechtlichen Gründen einstellen. Hinweise auf eine Beteiligung älterer Jugendlicher oder Erwachsener gebe es nicht, teilte die Behörde mit.

Der Brand hatte in Dresden für große Betroffenheit gesorgt – das Gebäude der ehemaligen Staatsoperette galt als markantes Relikt der Stadtgeschichte.

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