Kröpelin. In der Rostocker Kröpeliner-Tor-Vorstadt (KTV) beginnt Anfang November der Abriss zweier seit Jahren leerstehender Baracken zwischen der Waldemarstraße und der Mensa „Ulme“ in der Ulmenstraße. Die Gebäude aus dem Jahr 1942, die einst als Werkstätten und Lager dienten, sollen nach Angaben des Eigenbetriebs Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung (KOE) sowie des Studierendenwerks Rostock-Wismar endgültig verschwinden.
„Wir freuen uns, dass dieser langjährige Schandfleck in der KTV bald Geschichte ist“, sagte KOE-Betriebsleiterin Sigrid Hecht. Der Startschuss fällt am 3. November – zunächst mit der Einrichtung der Baustelle und der Absperrung des Areals. Während der Arbeiten bleibt der Durchgang durch die Grünanlage gesperrt, ebenso der Parkplatz des Blutspendedienstes in der Waldemarstraße.
Nach der Beräumung der Gebäude folgt im Laufe des Monats der eigentliche Abriss. Wegen der alten Bauweise ist auch eine Schadstoffsanierung erforderlich. Anschließend werden Fundamente, Asphaltreste und zwei alte Schachtbauwerke entfernt. Der Gehweg wird neu geschottert und die Fläche anschließend begrünt.
Ziel des Projekts ist es, die Freifläche dauerhaft in eine offene Grünanlage zu verwandeln und das Wohnumfeld deutlich aufzuwerten. Die Bauarbeiten sollen laut KOE bis Ende des ersten Quartals 2026 abgeschlossen sein.
