Lüdenscheid. In Lüdenscheid schreiten die Arbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Industriebrache „Am Neuen Haus“ zügig voran. Seit Mai läuft der Abriss der alten Fabrikhalle, die dem neuen Projekt des Investors Akin Seker weichen soll. Mit einem sechsstelligen Investment plant Seker, auf dem seit Jahren brachliegenden Areal einen modernen Gewerbepark zu errichten.
Die Abrissarbeiten sind bereits weit fortgeschritten: Ein Bagger arbeitet auf dem Gelände, während Container den Schutt abtransportieren. Nur die Trümmerhaufen erinnern noch an die frühere Industriefläche.
Geplant ist ein Hallen- und Garagenpark mit acht bis neun Hallen zwischen 200 und 1000 Quadratmetern, nutzbar als Lager, Werkstätten oder Produktionsstätten für Handwerksbetriebe und andere Gewerbetreibende. Hinzu kommen 50 große Garagen für Transporter, Wohnmobile oder Fahrzeuge bis zu vier Metern Höhe – eine gezielte Lücke im Lüdenscheider Markt.
Vor dem Abriss waren lange Genehmigungsverfahren und Bodenuntersuchungen nötig, um mögliche Altlasten auszuschließen. Je nach Witterung soll der Bau des Hallenkomplexes Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres starten, die Fertigstellung ist nach rund sechs bis sieben Monaten Bauzeit geplant.
Parallel dazu verzeichnen auch städtische Bauprojekte Fortschritte: Nach Verzögerungen bei der Kita Schöneck laufen dort die Arbeiten nun wieder Schritt für Schritt.
