Essen. In Essen-Frohnhausen hat die Feuerwehr einen alten unterirdischen Bunker untersucht. Der Einsatz begann am Freitagvormittag an der Ecke Curtiusstraße und Berliner Straße. Anlass war der offenstehende Zugang zu der Anlage. Die Feuerwehr wollte ausschließen, dass sich Menschen darin aufhalten. Die Einsatzkräfte betraten den Bunker mit Atemschutzgeräten. Im Inneren kamen sie jedoch zunächst nicht weiter: Ein Schacht war mit Wasser gefüllt und versperrte den Weg. Über einen weiteren Zugang auf der anderen Seite versuchten die Feuerwehrleute, die Anlage weiter zu erkunden.
Dort brach allerdings der Funkkontakt zur Außenwelt ab. Die Einsatzkräfte zogen sich deshalb zunächst zurück und beschafften ein leistungsfähigeres Funkgerät. Anschließend wurden die vorhandenen Baupläne nochmals genau geprüft.
Nach der erneuten Bewertung der Situation konnte der Einsatz abgeschlossen werden. Die Feuerwehr fand keine Personen in der unterirdischen Anlage. Der Vorfall zeigt zugleich die besonderen Gefahren, die von offenstehenden und teilweise überfluteten Bunkeranlagen ausgehen. Unübersichtliche Räume, Schächte und eingeschränkte Kommunikation können solche Einsätze für Rettungskräfte schnell zu einer Herausforderung machen.
