Millionensumme für Luckenwalder Stadtbad

Foto: Stadt Luckenwalde
Foto: Stadt Luckenwalde

Luckenwalde. Für die Sanierung des historischen Stadtbades in Luckenwalde stehen nun insgesamt drei Millionen Euro zur Verfügung: Zwei Millionen Euro kommen aus Bundesmitteln, eine Million Euro aus dem städtischen Haushalt. Die Stadtverwaltung plant, das denkmalgeschützte Gebäude in der Rudolf-Breitscheid-Straße zu einem Kultur- und Kreativzentrum umzuwandeln.

Das alte Stadtbad gehört der Luba GmbH, die Sanierung erfolgt in enger Abstimmung zwischen Stadt und Eigentümer sowie mit vertraglich festgelegten Vereinbarungen, wie Peter Mann vom Stadtplanungsamt erläuterte. Die Planungsfirma „Hütten und Paläste Architekten“ stellte bereits erste Entwürfe vor: Die Halle mit dem leeren Schwimmbecken soll künftig für Veranstaltungen wie Konzerte oder Partys genutzt werden, unter Glasdach ist eine große Discokugel vorgesehen. Im angrenzenden „Badehaus“ sollen Künstler, Handwerker und andere Gewerbetreibende Platz finden.

Die Arbeiten umfassen unter anderem Dämmung, Belüftung und Barrierefreiheit. Ein konkreter Starttermin für die Sanierung steht noch nicht fest, die Planungsunterlagen werden derzeit finalisiert. Zudem sollen Anwohner und Interessierte aktiv in die Gestaltung des neuen Kreativzentrums einbezogen werden. Ein Kultur- und Kreativkreis soll die inhaltliche Begleitung des Projekts unterstützen.

Kritik an dem Vorhaben gab es bereits in der Vergangenheit: Die Bürgerinitiative GfL warnt vor möglichen Kostensteigerungen, die den städtischen Haushalt belasten könnten. Auch die CDU betonte, dass vor allem die Luckenwalder von dem Projekt profitieren sollten und nicht nur externe Akteure.

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