Halle (Saale). Im Osten von Halle (Saale) könnte sich eine seit Jahrzehnten brachliegende Fläche grundlegend verändern. Der Projektentwickler ISIHOME Group verhandelt über Teile des rund 60.000 Quadratmeter großen Areals des ehemaligen Schlachthofs im Stadtteil Freiimfelde. Das Gelände steht seit 1992 weitgehend leer und gehört damit zu den markanten Industriebrachen der Stadt. Nach Angaben des Unternehmens gibt es bereits erste Überlegungen für eine städtebauliche Neuentwicklung.
Insbesondere der südliche Bereich des Schlachthof-Areals könnte für Wohnbebauung und Mischnutzungen infrage kommen. Damit würde das Gelände unmittelbar an das geplante Bürgerparkquartier an der Reideburger Straße anschließen. ISIHOME sieht darin die Chance, zwei bislang getrennte Entwicklungsflächen miteinander zu verbinden und langfristig ein größeres zusammenhängendes Stadtquartier entstehen zu lassen.
Verhandlungen sollen wieder Fahrt aufnehmen
Erste Sondierungsgespräche mit dem derzeitigen Eigentümer hat es bereits gegeben. Aktuell ruhen die Verhandlungen jedoch. ISIHOME will das Vorhaben nach eigenen Angaben im vierten Quartal 2026 wieder intensivieren. Konkrete Kauf- oder Bauentscheidungen sind damit noch nicht getroffen.
Neue Perspektive für eine prägende Industriebrache
Für Halle wäre eine Entwicklung des ehemaligen Schlachthofgeländes ein städtebaulich bedeutender Schritt. Wo seit mehr als drei Jahrzehnten Leerstand und Verfall das Bild bestimmen, könnten künftig Wohnungen und neue Nutzungen entstehen. Ob aus den bisherigen Planungen tatsächlich ein Großprojekt wird, hängt allerdings zunächst von den weiteren Verhandlungen und den anschließenden planerischen Verfahren ab.
