Erneuter Rauchaustritt aus ehemaliger Staatsoperette

Foto: Feuerwehr Dresden
Foto: Feuerwehr Dresden

Dresden. Am späten Sonntagabend wurde die Feuerwehr Dresden erneut zu einem Einsatz in der Brandruine der ehemaligen Staatsoperette in Dresden-Leuben gerufen. Ein Anwohner hatte über den Notruf 112 eine verdächtige Rauchentwicklung gemeldet. Die Integrierte Regionalleitstelle reagierte umgehend und entsandte insgesamt 16 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Striesen sowie der Stadtteilfeuerwehr Niedersedlitz zum Einsatzort.

Vor Ort bestätigte sich der Notruf: Aus dem hinteren Teil des einstigen Theatergebäudes drang heller Rauch, begleitet von starkem Brandgeruch. Die Einsatzkräfte verschafften sich umgehend Zugang zum Gebäude und setzten eine Drehleiter ein, um die Lage besser überblicken zu können. Der Brandherd wurde schnell lokalisiert – mehrere Holzbalken glimmten und produzierten Rauchgase.

Die Feuerwehr leitete sofort gezielte Löschmaßnahmen ein. Vom Korb der Drehleiter aus wurde der Schwelbrand mit einem Strahlrohr bekämpft. Nach einer gründlichen Kontrolle auf weitere Glutnester wurde der Einsatz beendet und die Einsatzstelle der Polizei übergeben.

Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden. Für die Dauer des Einsatzes musste die Pirnaer Landstraße für etwa 20 Minuten teilweise gesperrt werden. Auch der öffentliche Nahverkehr der Dresdner Verkehrsbetriebe war kurzzeitig betroffen.

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