Berlin. Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel hat der Wohnungsbau im Schumacher Quartier begonnen. Mit dem Spatenstich startet die konkrete Umsetzung eines der größten neuen Stadtentwicklungsprojekte Berlins. Auf den ersten beiden Baufeldern entstehen 327 Wohnungen, davon die Hälfte öffentlich gefördert. Neben den Wohnungen sind Gewerbeeinheiten und eine Kindertagesstätte vorgesehen. Die Gebäude werden in ressourcenschonender Holzhybridbauweise errichtet. Zudem soll das Quartier nach dem Schwammstadt-Prinzip funktionieren. Für die Energieversorgung ist ein sogenanntes Low-Exergy-Netz vorgesehen, das künftig eine nachhaltige Wärme- und Kälteversorgung ermöglichen soll.
Mit dem Schumacher Quartier entsteht auf dem früheren Flughafengelände ein völlig neuer Teil Reinickendorfs. Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner betonte, das Quartier solle kein abgeschotteter neuer Stadtteil werden, sondern eng mit dem bestehenden Bezirk verbunden sein. Der Start des Wohnungsbaus markiert damit einen weiteren wichtigen Schritt bei der Umwandlung des ehemaligen Flughafengeländes zu einem neuen Stadtquartier.
