Pirna. Die Sanierung des Turms der Pirnaer Stadtkirche St. Marien geht weiter. Sachsens Staatsministerin Regina Kraushaar übergab dem Evangelisch-Lutherischen Kirchenbezirk Oberelbe Pirna einen Förderbescheid über rund 265.000 Euro aus dem Sonderprogramm Denkmalpflege. Die Mittel fließen in den dritten Bauabschnitt der Turmsanierung. Eindringendes Regenwasser hat das historische Mauerwerk belastet, zudem müssen das Kupferdach der Turmhaube, Holzbauteile, Fenster und weitere Bereiche instand gesetzt werden.
Der Turm der spätgotischen Hallenkirche stammt aus dem 15. Jahrhundert und gehört zu den ältesten Teilen des Bauwerks. Die Stadtkirche St. Marien zählt aufgrund ihrer Architektur und kulturhistorischen Bedeutung zum nationalen Kulturerbe Deutschlands. Bereits 2024 erhielt die Kirchengemeinde Fördermittel von mehr als 700.000 Euro für Gerüst- und Natursteinarbeiten. Mit der aktuellen Unterstützung soll die langfristige Sicherung eines der wichtigsten Wahrzeichen Pirnas fortgesetzt werden.
