Haus Schnörrenbach bleibt Problemfall

Kierspe. Das ehemalige Haus Schnörrenbach bleibt ein Sorgenkind. Eingeschlagene Fenster, Müll vor dem Gebäude und fehlende Türen prägen seit Jahren das Bild der einst beliebten Diskothek. Immer wieder kam es zu Einsätzen von Polizei und Feuerwehr wegen unerlaubter Aufenthalte im Gebäude. Nachdem die Untere Bauaufsicht des Märkischen Kreises Sicherungsmaßnahmen angeordnet hatte, ließ die Eigentümerin Fristen verstreichen und wehrte sich juristisch gegen verhängte Zwangsgelder. Das Verwaltungsgericht Arnsberg bestätigte nun im Eilverfahren die Rechtmäßigkeit der Maßnahmen.

Inzwischen gibt es erste Veränderungen am Objekt: Ein Bauzaun und Absperrungen sollen den Zugang erschweren. Nach Einschätzung von Beobachtern reichen die Maßnahmen jedoch kaum aus, um das Gebäude tatsächlich zu sichern. Der Zaun ist nicht fest verankert, der Müll vor dem Haus bleibt bestehen.

Hauptverfahren läuft weiter

Der Streit zwischen Eigentümerin und Behörden ist noch nicht endgültig entschieden. Der Märkische Kreis wartet zunächst den Ausgang des Hauptsacheverfahrens ab, bevor weitere Schritte eingeleitet werden.

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