Iserlohn. Auf dem Gelände des ehemaligen Marienhospitals in Iserlohn-Letmathe hat eine neue Phase des Abrisses begonnen. Nachdem die vorbereitenden Entkernungsarbeiten abgeschlossen wurden, arbeiten sich die Abrissbagger nun durch das markante Hauptgebäude. Damit verschwindet eines der prägenden Bauwerke des Stadtteils nach jahrelangem Leerstand endgültig aus dem Stadtbild.
Mit dem Rückbau wird der Weg für die Entwicklung des sogenannten „MarienQuartiers“ frei. Auf dem rund 12.000 Quadratmeter großen Areal soll in den kommenden Jahren ein neues Stadtquartier mit Wohnraum, medizinischen Einrichtungen sowie weiteren sozialen und dienstleistungsorientierten Angeboten entstehen. Ziel ist es, die innerstädtische Brachfläche wieder einer nachhaltigen Nutzung zuzuführen.
Für viele Menschen in Letmathe ist der Abriss mit Erinnerungen an das ehemalige Krankenhaus verbunden, das bis zu seiner Schließung im Jahr 2019 über Jahrzehnte die medizinische Versorgung der Region prägte. Mit dem Verschwinden des Gebäudes endet ein wichtiges Kapitel der Stadtgeschichte – gleichzeitig beginnt die städtebauliche Neuentwicklung eines zentral gelegenen Areals.
