18 Millionen Euro für Chemiepark Zeitz

Zeitz. Der Chemie- und Industriepark Zeitz bekommt Fördermittel in Höhe von rund 18 Millionen Euro. Mit dem Geld sollen ehemalige Industrieflächen saniert, Altlasten entfernt und die technische Infrastruktur des Standorts modernisiert werden. Die Investitionen sollen den Standort als Zentrum für nachhaltige und biobasierte Chemie stärken. Geplant ist unter anderem die Ansiedlung neuer Unternehmen, die auf klimafreundliche Produktionsverfahren und nachwachsende Rohstoffe setzen.

Der Chemiepark profitiert vom Wandel in der ehemaligen Braunkohleregion. Künftig soll dort erstmals in Europa ein biobasiertes Lösungsmittel aus Bioethanol hergestellt werden, das unter anderem aus landwirtschaftlichen Reststoffen gewonnen wird. Aktuell arbeiten rund 1.000 Menschen im Chemie- und Industriepark Zeitz, in dem mehr als 50 Unternehmen angesiedelt sind. Der Burgenlandkreis setzt darauf, die Zahl der Beschäftigten in den kommenden Jahren auf etwa 2.000 zu erhöhen.

Infrastruktur als Schlüssel für Wachstum

Neben neuen Industrieflächen sollen auch Verkehrswege und Versorgungsnetze ausgebaut werden. Ziel ist es, weitere Chemieunternehmen für den Standort zu gewinnen und Zeitz langfristig als modernen Industriestandort zu etablieren.

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