Marsberger Ruine soll verschwinden

Marsberg. Jahrelang gehörte die verfallene Immobilie gegenüber dem Marktkauf zum wenig ansehnlichen Erscheinungsbild des Marsberger Ortseingangs. Nun ist der Weg für den Abriss frei. Die Stadt Marsberg und Eigentümer Wadim Mula haben sich auf eine gemeinsame Lösung verständigt. Damit soll die seit Jahren leerstehende und zunehmend verfallende Ruine endgültig verschwinden.

Mit dem Abriss eröffnet sich gleichzeitig eine neue Perspektive für das Grundstück. Nach den bisherigen Plänen sollen im südlichen Bereich des Areals mehrere Wohngebäude entstehen. Die übrige Fläche soll weiterhin gewerblich genutzt werden. Damit soll das Grundstück künftig unterschiedliche Funktionen miteinander verbinden und zugleich neuen Wohnraum schaffen.

Für die Stadt ist die Einigung vor allem deshalb bedeutsam, weil die Immobilie den Ortseingang über einen langen Zeitraum geprägt hat. Bürgermeister Matthias Koch spricht von einem wichtigen Schritt und betont, dass die gefundene Lösung durch Gespräche mit dem Eigentümer ermöglicht worden sei. Konkrete Angaben zum Zeitpunkt des Abrisses und zur weiteren baulichen Umsetzung liegen bislang nicht vor.

Damit endet ein weiteres Kapitel eines Gebäudes, das über Jahre vor allem durch Verfall und Leerstand auffiel. Wo bislang eine Ruine das Bild bestimmte, sollen künftig Wohnungen und Gewerbe entstehen. Für den Marsberger Ortseingang bedeutet das einen sichtbaren Wandel – und für einen langjährigen Lost Place voraussichtlich das endgültige Ende.

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