Mainz. Die Architektur der 1970er bis 2000er Jahre in Mainz zeichnet sich durch ein stilistisches Gewirr aus, das von postmodernen Elementen mit historischen Zitaten bis hin zu technischen Fassaden reicht. Das im Münchener morisel Verlag erschienene Werk der „Betonisten“ beleuchtet die architektonischen Entwicklungen in Mainz zwischen 1970 und 2000 und dokumentiert das neue architektonische Selbstverständnis der Stadt in dieser Epoche. In Zusammenarbeit mit dem Architekten und Stadtplaner Dr. Rainer Metzendorf entstand eine beeindruckende Sammlung vielfältiger Projekte, die die architektonische Entwicklung dieser Zeit widerspiegelt.
„Die Betonisten“ setzen sich seit 2017 für die Mainzer Architektur und den Städtebau der Nachkriegsjahrzehnte ein und wurden 2019 mit dem Deubner-Preis sowie 2023 mit der Silbernen Halbkugel, dem Deutschen Preis für Denkmalschutz in der Kategorie Vermittlung ausgezeichnet.
Robinson Michel hat Baukulturerbe an der Hochschule Rhein-Main studiert und anschließend das Masterstudium Kunstgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz absolviert. Seit 2023 ist Michel in der Inventarisation und Bezirksdenkmalpflege im Landesamt für Denkmalpflege Hessen in Wiesbaden tätig und lehrt zur Architektur der Nachkriegs- und Postmoderne sowie zu Denkmalpflege und nachhaltigem Bauen. Dr. Jennifer Jasmin Konrad ist eine Kunsthistorikerin mit Schwerpunkt auf Architekturtheorie und -geschichte. Sie studierte Kunstgeschichte, Ethnologie und Rechts-wissenschaften an den Universitäten Mainz und Dijon.
Die Stadtbibliothek Mainz lädt alle Interessierten herzlich ein, an diesem informativen Abend teilzunehmen und mehr über das junge kulturelle Erbe der Stadt Mainz zu erfahren.
Wann: Mittwoch, 30. April 2025 um 18.30 Uhr
Wo: Wissenschaftliche Stadtbibliothek,
Lesesaal, Rheinallee 3B, 55116 Mainz.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
