Öffentliche Führung in der Adveniat-Krypta in Essen

Foto: Johann H. Addicks/GFDL 1.2
Foto: Johann H. Addicks/GFDL 1.2

Essen. Am Samstag, 26. April, öffnet sich die Tür zu einem faszinierenden und zugleich selten zu sehenden Ort: die Adveniat-Krypta im Essener Dom. Von 15.00 bis 16.00 Uhr können Besucher und Besucherinnen die spannende Geschichte des besonderen Gedenkortes verfolgen. Er ist die Grablege der Essener Bischöfe und zugleich Raum für Gottesdienste und spirituelle Besinnung. Einzigartig ist vor allem die kunstvolle Gestaltung der Adveniat-Krypta. Sie zeigt eine beeindruckende Bilderwelt aus Beton – ein Werk des Künstlers Emil Wachter.

Entstanden ist die Krypta in den 1980er-Jahren als Grabstätte für die Bischöfe des Bistums Essen und ist damit eines der modernen Bauteile in der jahrhundertealten Kirche. Der Essener Dom – heute Mittelpunkt der Essener City – war einst die Kirche des Essener Frauenstifts, das von 850 bis 1803 bestand.

Die Gäste können gespannt sein auf eine reiche Bildgeschichte. Der Bildhauer Emil Wachter (1921-2012) schuf eindrucksvolle Reliefs aus Beton. Im Zentrum des Gesamtkunstwerks stehen die Bitte um Nahrung, die Frage der Schuld und ihrer Vergebung, immer neue Versuchungen und die Sehnsucht nach dem Göttlichen – Themen, die die Menschen heute noch genauso bewegen wie früher.

Die Führung kostet 7 Euro p. P. inkl. Buch mit zahlreichen Abbildungen. Kinder bis 18 Jahre sind frei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist das Domschatzfoyer, Burgplatz 2.

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