Wasserstadt Limmer: Altgebäude werden abgerissen

Foto: rottenplaces Archivfoto
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Hannover. Auf dem Gelände der Wasserstadt Limmer in Hannover steht der nächste große Rückbauschritt bevor: Die alten Industriegebäude sollen ab Mitte September 2026 abgerissen werden. Nach Angaben der Wasserstadt Limmer GmbH & Co. KG soll der Rückbau bis Ende März 2027 abgeschlossen sein. Bei den Gebäuden handelt es sich um Relikte der früheren Reifenproduktion. Die Bausubstanz ist mit Nitrosaminen belastet. Damit steht beim Abriss nicht nur die Beseitigung der maroden Altbauten, sondern auch ein kontrollierter Umgang mit den Schadstoffen im Mittelpunkt.

Anwohner sollen vor Schadstoffen geschützt werden

Wie der Rückbau konkret abgesichert wird, ist derzeit Gegenstand politischer Nachfragen. Der CDU-Bezirksratsherr Michael Klenke hat von der Stadtverwaltung Auskunft darüber verlangt, welche Schutzmaßnahmen für die Anwohner vorgesehen sind und ob während der Abrissarbeiten mit Einschränkungen zu rechnen ist. Der Abriss beseitigt einen weiteren Teil der industriellen Vergangenheit des Standorts. Das Areal in Limmer wird seit Jahren zur Wasserstadt Limmer entwickelt. Mit dem Rückbau der schadstoffbelasteten Altgebäude soll die Fläche für die weitere Entwicklung vorbereitet werden.

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