Riesa. Die maroden Nebengebäude am sogenannten Durchgang neben der Hauptstraße 37 in Riesa sollen in den kommenden Monaten abgerissen werden. Der Bauausschuss des Stadtrats hat dem Rückbau bereits im November zugestimmt. Ziel ist es, das Stadtbild aufzuwerten und zugleich einen seit Jahren bestehenden städtebaulichen Missstand zu beseitigen.
Die Gebäude aus den 1920er Jahren stehen seit Langem leer, befinden sich in einem desolaten Zustand und gelten teilweise als einsturzgefährdet. Vor allem für den stark frequentierten Fußweg zwischen Haupt- und Goethestraße stellt die aktuelle Situation ein Sicherheitsrisiko dar. Mit dem Abriss soll der Durchgang wieder sicher und optisch ansprechend gestaltet werden.
Finanziert wird das Vorhaben überwiegend über das Lokale-Zentren-Programm. Von den insgesamt kalkulierten Kosten in Höhe von 221.000 Euro sind rund 185.000 Euro förderfähig. Zwei Drittel davon werden aus dem Förderprogramm gedeckt, die Stadt Riesa beteiligt sich mit gut 61.600 Euro. Den verbleibenden Betrag übernimmt der Eigentümer der Gebäude.
Nach dem Abriss sollen die freiwerdenden Flächen begrünt werden, zudem setzt sich die Stadt für die Pflanzung neuer Bäume ein. Mit dem Projekt ist der Fördertopf des Programms vorerst ausgeschöpft, weitere Maßnahmen dieser Art sind erst mit dem nächsten Doppelhaushalt wieder möglich.
