Ehemaliges Kasernengelände wird vollständig bebaut

Raesfeld-Erle. Das ehemalige Kasernengelände im Raesfelder Ortsteil Erle soll endgültig von seiner militärischen Vergangenheit gelöst werden. Auf dem noch unbebauten Teil der Fläche ist weitere Wohnbebauung vorgesehen. Damit könnte ein Areal, auf dem die letzten Kasernengebäude bereits 2009 verschwanden, vollständig in den Siedlungsbereich integriert werden. Die Gemeinde Raesfeld hat das ehemalige Kasernengelände bereits erworben. Für den bislang nicht entwickelten nordwestlichen Abschnitt ist ein rund 2,5 Hektar großes Wohngebiet vorgesehen. Das Areal grenzt unmittelbar an bestehende Wohnbebauung an und soll damit eine bereits begonnene Entwicklung fortsetzen.

Wo heute teilweise Brachflächen, Gehölze und landwirtschaftlich genutzte Bereiche liegen, sollen künftig neue Häuser entstehen. Die Spuren der früheren militärischen Nutzung sind damit weitgehend verschwunden.

Die Entwicklung ist ein weiteres Beispiel dafür, wie ehemalige Militärstandorte nach dem Abzug der Streitkräfte umgenutzt werden. In Erle ist aus der Kaserne längst ein städtebauliches Entwicklungsgebiet geworden. Mit der geplanten Bebauung könnte nun auch der letzte größere ungenutzte Teil des Areals verschwinden.

Aus dem einst abgeschotteten Militärgelände wird damit endgültig Wohnraum statt Kasernenfläche – und eine weitere ehemalige Militärbrache verschwindet aus dem Ortsbild.

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