Bau-Turbo soll Heyder-Gelände schneller entwickeln

Düren. Die Stadt Düren macht Tempo beim Wohnungsbau und will für die Entwicklung des Heyder-Geländes erstmals den sogenannten Bau-Turbo nutzen. Dadurch sollen Genehmigungsverfahren deutlich verkürzt und dringend benötigte Wohnungen schneller realisiert werden. Die Verantwortlichen versprechen sich von dem beschleunigten Verfahren einen wichtigen Impuls für den angespannten Wohnungsmarkt.

Auf dem ehemaligen Heyder-Gelände soll ein modernes Wohnquartier entstehen. Die Projektentwickler müssen ihre Planungen an die bereits vorhandene Bebauung anpassen, profitieren im Gegenzug jedoch von einem erheblich vereinfachten Genehmigungsprozess. Ziel ist es, den Baustart vorzuziehen und neuen Wohnraum schneller verfügbar zu machen.

Bau-Turbo soll Bürokratie abbauen

Der Bau-Turbo ermöglicht es Kommunen, unter bestimmten Voraussetzungen auf langwierige Bebauungsplanverfahren zu verzichten. Düren zählt damit zu den ersten Städten der Region, die das neue Instrument gezielt einsetzen, um den Wohnungsbau zu beschleunigen und Investitionen anzuschieben.

Mit dem Schritt setzt die Stadt ein deutliches Zeichen im Kampf gegen die Wohnraumknappheit. Sollte das Verfahren erfolgreich verlaufen, könnte der Bau-Turbo künftig auch bei weiteren Bauprojekten in Düren zum Einsatz kommen und die Entwicklung neuer Wohngebiete deutlich beschleunigen.

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