Neuenrad. Der lange verfallene Galvanikbetrieb in Neuenrade wird endlich saniert. Seit Jahren verwahrlost, überzogen von Unkraut und Graffiti, war das Gelände ein beliebter „Lost Place“. Doch der Boden ist stark belastet: Asbest auf dem Dach und Schadstoffe im Erdreich machen ein Ausbaggern bis zu vier Meter Tiefe nötig.
Die Stadt Neuenrade investiert gemeinsam mit dem Märkischen Kreis, unterstützt durch den AAV, der 80 Prozent der Kosten übernimmt. Die Sanierung des 1.400-Quadratmeter-Gewerbegrundstücks soll bis Sommer abgeschlossen sein. Freie Gewerbeflächen sind in Neuenrade knapp, Nachbarbetriebe haben bereits Interesse signalisiert.
