Aalen. Das ehemalige Hallenbad in Aalen entwickelt sich zunehmend zu einem Sicherheitsrisiko. Trotz Bauzäunen und Absperrungen verschaffen sich immer wieder Unbefugte Zugang zu dem stillgelegten Gebäude. Nach Angaben der Stadt und der Polizei wird der sogenannte „Lost Place“ regelmäßig als Treffpunkt genutzt – begleitet von Vandalismus und erheblichen Sachbeschädigungen.
Im Gebäude bietet sich inzwischen ein Bild der Zerstörung: Eingeschlagene Türen, Scherben, Müll und herausgerissene Einrichtungsgegenstände prägen das ehemalige Hallenbad. Besonders kritisch sehen die Verantwortlichen die trockengelegten Schwimmbecken, die eine erhebliche Unfallgefahr darstellen. Polizei und Stadt warnen deshalb eindringlich vor dem Betreten des Geländes.
Nach der öffentlichen Kritik hat der Eigentümer, der Projektentwickler Ten Brinke, reagiert. Das Unternehmen will die Sicherungsmaßnahmen überprüfen und bei unerlaubtem Betreten künftig konsequenter Strafanzeigen stellen. Gleichzeitig wird geprüft, wann der Abriss des alten Hallenbads beginnen kann. Auch die Polizei kontrolliert das Gelände verstärkt.
Wohnquartier soll den Problemstandort ersetzen
Langfristig soll das ehemalige Hallenbad einem neuen Wohnquartier weichen. Geplant sind rund 150 Wohnungen, Grünflächen sowie ergänzende Gewerbe- und Aufenthaltsbereiche. Bis der Abriss erfolgt, bleibt das verlassene Gebäude jedoch ein Brennpunkt für Vandalismus und ein Sicherheitsproblem für die Stadt.
