Ausstellung: #100Jahre. Emschertal-Museum 1926-2026

Foto: Bildmontage
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Herne. Das Emschertal-Museum in Herne blickt auf eine hundertjährige Geschichte zurück. Zum Jubiläum öffnet am 7. November 2026 im Schloss Strünkede die Sonderausstellung „#100Jahre. Emschertal-Museum 1926–2026“. Unter dem Motto „100 Jahre, drei Häuser, ein Museum“ lädt die Schau dazu ein, die Entwicklung des Hauses, seine Sammlungen und seine Bedeutung für die Menschen der Region neu zu entdecken.

Mehr als 100 Objekte erzählen Museumsgeschichte

Im Mittelpunkt der Jubiläumsausstellung stehen mehr als 100 Objekte aus der Sammlung des Museums. Darunter befinden sich auch Exponate, die bislang nur selten oder noch gar nicht öffentlich gezeigt wurden. Sie sollen nicht nur die Vielfalt der Sammlung sichtbar machen, sondern zugleich Erinnerungen wecken und neue Perspektiven auf die regionale Geschichte eröffnen.

Die Ausstellung gliedert ihre Exponate in ungewöhnlich betitelte Themenbereiche. Das Museum präsentiert sich darin unter anderem als bewegt, vereint, kritisch, nostalgisch oder wertvoll. Auf diese Weise soll deutlich werden, dass ein Museum weit mehr ist als ein Ort zur Aufbewahrung historischer Gegenstände: Es sammelt, bewahrt, hinterfragt und vermittelt Geschichte.

Von den Anfängen unter Karl Brandt bis zur Gegenwart

Ein weiterer Schwerpunkt widmet sich der wechselvollen Geschichte des Emschertal-Museums. Die Besucher können die Entwicklung von den Anfängen unter Karl Brandt bis in die Gegenwart nachvollziehen. Dabei geht es nicht allein um institutionelle Veränderungen, sondern auch um die Menschen, die das Museum geprägt haben – als Verantwortliche, Mitarbeitende und Besucher.

Der dritte Ausstellungsteil rückt persönliche Verbindungen in den Mittelpunkt. Menschen, die auf unterschiedliche Weise mit dem Museum verbunden sind, kommen zu Wort und berichten von ihrer Beziehung zu diesem Ort. Damit erhält die Jubiläumsschau eine zusätzliche Perspektive: Sie erzählt nicht nur die Geschichte einer Kultureinrichtung, sondern auch ein Stück Stadt- und Regionalgeschichte aus Sicht derjenigen, die sie erlebt haben.

Drei Häuser unter einem Dach

Das Emschertal-Museum ist heute ein Verbund aus mehreren Museumsstandorten. Mit Schloss Strünkede, der Städtischen Galerie im Schlosspark und dem Heimatmuseum Unser Fritz vereint es unterschiedliche Sammlungs- und Ausstellungsschwerpunkte. Die Jubiläumsausstellung im Schloss Strünkede nimmt diese Entwicklung zum Anlass, die gemeinsame Geschichte und die Vielfalt des Museumsverbunds sichtbar zu machen.

Gerade im Ruhrgebiet, dessen Geschichte eng mit Industrialisierung, Strukturwandel und gesellschaftlichen Veränderungen verbunden ist, kommt solchen Einrichtungen eine wichtige Rolle zu. Sie bewahren Zeugnisse vergangener Lebens- und Arbeitswelten und machen regionale Identität anhand konkreter Objekte und Geschichten erfahrbar.

Ausstellungseröffnung am 7. November

Die Eröffnung der Sonderausstellung findet am Samstag, 7. November 2026, um 15 Uhr im Emschertal-Museum im Schloss Strünkede statt. Die Schau läuft bis zum 29. August 2027. Geöffnet ist dienstags bis freitags von 10 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 17 Uhr, samstags von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr. Vom 24. Dezember 2026 bis zum 1. Januar 2027 bleibt das Museum geschlossen.

Mit der Jubiläumsausstellung nutzt Herne den runden Geburtstag, um die eigene Museumsgeschichte nicht nur rückblickend zu würdigen. Die mehr als 100 Exponate, die historischen Rückblicke und die persönlichen Erinnerungen sollen zugleich zeigen, welche Bedeutung das Emschertal-Museum heute für die Stadt und die Region besitzt.

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