Gera. Das städtische Krematorium in Gera stellt zum 7. Juli 2025 den Betrieb ein. Grund sind massive technische Mängel, die nach Einschätzung der Stadt nicht mehr durch Reparaturen behoben werden können. Eine nachhaltige Instandsetzung sei nicht möglich, heißt es aus der Stadtverwaltung.
Ab sofort werden keine neuen Einäscherungsaufträge mehr entgegengenommen. Bereits geplante Einäscherungen werden jedoch noch bis Ende Juli abgeschlossen. Die Nutzung der städtischen Feierhalle sowie Beisetzungen auf den Friedhöfen sind von der Schließung nicht betroffen und können weiterhin stattfinden.
Übergangslösung für Bestatter – Personal bleibt in der Verwaltung
Bestattungsinstitute müssen in der Übergangszeit auf Krematorien im Umland ausweichen. Die Stadt verweist auf ausreichend Kapazitäten in benachbarten Anlagen. Das Personal des Geraer Krematoriums wird nicht entlassen, sondern übernimmt bis auf Weiteres Aufgaben in anderen Bereichen der Stadtverwaltung.
Neubau als langfristige Lösung geplant
Parallel zur Schließung kündigt die Stadt Gera an, den geplanten Neubau einer modernen Einäscherungsanlage nun zügig voranzutreiben. Die neue Anlage soll nicht nur technisch auf dem neuesten Stand sein, sondern auch umweltfreundlichen Standards entsprechen und langfristige Versorgungssicherheit gewährleisten.
