Bahn-Areal in Magdeburg-Buckau verkauft

Foto: Immobilienauktionshaus Deutschland
Foto: Immobilienauktionshaus Deutschland

Magdeburg. Das ehemalige Bahn-Areal in Magdeburg-Buckau hat einen neuen Besitzer. Bei einer Auktion wechselte das rund 8.934 Quadratmeter große Grundstück an der Karl-Schmidt-Straße für 348.000 Euro den Eigentümer. Zum Gelände gehören mehrere historische Werk- und Lagerhallen. Im Mittelpunkt steht ein überwiegend zweigeschossiger Klinkerhallenkomplex aus der Zeit um 1930. Die Deutsche Bahn nutzte die Gebäude bis etwa 2024 selbst. Zum Bestand gehören unter anderem eine knapp 2.000 Quadratmeter große Werkhalle mit Kran, weitere Hallen, Lagerbereiche, Büros und technische Nebenanlagen.

Neue Nutzung ist noch offen

Die Zukunft des Areals ist allerdings noch nicht festgelegt. Die Stadt Magdeburg arbeitet an einer neuen Planung für den Bereich. Vorgesehen ist grundsätzlich ein Urbanes Gebiet mit gemischter Nutzung. Angestrebt werden eine dreigeschossige Bebauung und eine Blockrandstruktur mit Innenhof. Eine abgestimmte Planung liegt bislang jedoch noch nicht vor.

Zwischen Industriekulisse und Stadtentwicklung

Damit beginnt für das ehemalige Bahnareal ein neues Kapitel. Die alten Werkhallen stehen exemplarisch für die industrielle und eisenbahngeschichtliche Vergangenheit Buckaus. Ob der neue Eigentümer die vorhandene Bausubstanz weiterentwickelt, umnutzt oder teilweise ersetzt, dürfte maßgeblich von der weiteren städtebaulichen Planung abhängen.

Noch ist das Areal damit kein abgeschlossenes Kapitel – sondern eine rund 9.000 Quadratmeter große Schnittstelle zwischen Bahn- und Industriegeschichte und der künftigen Entwicklung von Magdeburg-Buckau.

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