Dichtelbach. Nach Jahren der Planung ist es nun so weit: Im Dichtelbacher Wald haben die Abrissarbeiten an den ehemaligen Militäranlagen begonnen. Damit verschwindet ein Stück Zeitgeschichte – ein Relikt aus der Zeit des Kalten Krieges, das über Jahrzehnte das Bild des Waldes geprägt hat. Viele Bürgerinnen und Bürger hatten dem Rückbau gespannt entgegengesehen.
Betroffen sind sowohl der frühere „Mob-Stützpunkt“ als auch das sogenannte „Housing-Gelände“. Beide Areale werden vollständig abgerissen und anschließend entsiegelt, um die Flächen wieder der Natur zuzuführen. Wie lange die Arbeiten insgesamt dauern werden, ist noch offen.
Der Abtransport des Abbruchmaterials erfolgt über die sogenannte „Nato-Straße“. Die Gemeinde weist darauf hin, dass es dadurch zeitweise zu erhöhtem Verkehrsaufkommen kommen kann.
Zudem warnt die Verwaltung eindringlich davor, das Gelände der ehemaligen Militärliegenschaften zu betreten. Auf der Baustelle sind schwere Maschinen im Einsatz – es besteht akute Lebensgefahr.
