Stadt nimmt die Volkswerft-Industriebrache in Angriff

Stralsund. Auf dem Gelände der ehemaligen Volkswerft in Stralsund stehen umfangreiche Veränderungen bevor. Die Hansestadt will bis 2027 rund 48 Millionen Euro in die Entwicklung des traditionsreichen Industriestandortes investieren. Erste Maßnahmen laufen bereits: Auf der sogenannten Schwarzen Kuppe haben die Abrissarbeiten begonnen. Das Areal der Schwarzen Kuppe, das früher unter anderem als Bauhof der Volkswerft genutzt wurde, soll von verbliebenen Ruinen und baulichen Hinterlassenschaften befreit werden. Auch auf einer Fläche hinter der südlichen Helling stehen umfangreiche Arbeiten an. Dort sollen Altlasten beseitigt werden, die aus der früheren industriellen Nutzung stammen.

Für beide Teilflächen gibt es nach Angaben der Stadt bereits konkrete Interessenten. Damit verbindet sich die Hoffnung, bislang ungenutzte Bereiche des ehemaligen Werftstandortes wieder einer wirtschaftlichen Nutzung zuführen zu können. Die Entwicklung der Volkswerft zählt zu den bedeutenden städtebaulichen und wirtschaftlichen Aufgaben Stralsunds. Die Stadt möchte das Areal schrittweise zu einem modernen maritimen Gewerbepark weiterentwickeln. Dafür müssen zunächst erhebliche Altlasten und bauliche Hinterlassenschaften beseitigt werden.

Der bevorstehende Rückbau markiert einen weiteren Einschnitt in der Geschichte eines Standortes, der über Jahrzehnte die maritime Wirtschaft der Region geprägt hat. Gleichzeitig eröffnet die Neuordnung die Chance, die Flächen langfristig wieder wirtschaftlich nutzbar zu machen.

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