Stollberg. In Stollberg steht eine umfassende bauliche Neuordnung des Finanzamtsstandortes bevor. Unter Leitung des Sächsischen Immobilien- und Baumanagements soll das bestehende Verwaltungsgebäude saniert und durch einen funktionalen Ersatzneubau ergänzt werden. Die Gesamtmaßnahme ist mit rund zwölf Millionen Euro veranschlagt. Die Arbeiten sollen Ende 2026 beginnen und voraussichtlich bis Ende 2029 abgeschlossen werden.
Zum Projekt gehört auch der Abbruch eines bestehenden Baukörpers, bei dem es sich um ein ehemaliges Wohnhaus handelt. An dessen Stelle soll ein Ersatzneubau entstehen, der gemeinsam mit dem sanierten Bestandsgebäude einen zeitgemäßen Verwaltungsstandort bildet. Damit wird nicht der gesamte Finanzamtsstandort aufgegeben, sondern der vorhandene Gebäudebestand gezielt weiterentwickelt.
Damit der Betrieb während der Bauphase uneingeschränkt weiterlaufen kann, wird das Finanzamt vorübergehend in angemietete Räumlichkeiten an der Albrecht-Dürer-Straße 23 verlegt. Dort stehen rund 2000 Quadratmeter zur Verfügung. Der Umzug ist für Ende Oktober beziehungsweise Anfang November 2026 vorgesehen. Nach der vollständigen Räumung des bisherigen Gebäudes sollen im Dezember die Abbrucharbeiten beginnen.
