Koblenz. Das geplante Hotel auf dem ehemaligen Hochbunker in der Koblenzer Altstadt kommt weiterhin nicht vom Fleck. Zwar liegt inzwischen die Baugenehmigung für das rund 300 Betten umfassende Hotelprojekt von Investor Kenan Tayhus vor. Der notwendige Teilabriss des Weltkriegsbunkers und eines angrenzenden Wohnhauses verzögert sich jedoch erneut.
Für das Bauvorhaben soll der historische Hochbunker bis zum Boden des zweiten Obergeschosses zurückgebaut werden. Auf dem Areal zwischen Firmungstraße und Herletweg ist anschließend ein Hotel mit zwei Gebäudeteilen vorgesehen. Die Baukörper sollen über einen gläsernen Steg miteinander verbunden werden.
Das Projekt beschäftigt die Stadt bereits seit Jahren. Noch Anfang 2026 fehlten Unterlagen des Bauherrn für das Genehmigungsverfahren. Anfang September wurde schließlich die Baugenehmigung erteilt. Nun sorgen offenbar weitere Abstimmungen rund um den geplanten Abriss für eine erneute Verzögerung. Damit bleibt der Hochbunker vorerst bestehen. Wann die Abrissarbeiten tatsächlich beginnen und das Hotelprojekt sichtbar vorankommt, ist derzeit offen.
