Laatzen. In Laatzen bei Hannover hat in der Nacht zu Mittwoch (10.09.) ein Feuer in einer leerstehenden Halle des ehemaligen Schlachthofs im Ortsteil Gleidingen erheblichen Schaden angerichtet. Die Polizei geht inzwischen von vorsätzlicher Brandstiftung aus.
Vier Feuerwehrleute mussten nach dem Einsatz mit Schwindel und Übelkeit ins Krankenhaus eingeliefert werden. Grund war die verbrannte Dämmung des Gebäudes, die eine geringe Menge Blausäure freisetzte. Mittlerweile sind alle Verletzten wieder außer Lebensgefahr.
Am Brandort stießen die Einsatzkräfte außerdem auf einen Kanister mit weißem Pulver. Laboranalysen ergaben, dass es sich um ungefährliches Natriumcarbonat handelt. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 200.000 Euro.
Die Ermittler des zuständigen Fachkommissariats prüfen nun Spuren am Tatort. Ob ein Bekennerschreiben oder Hinweise auf mögliche Täter vorliegen, ist derzeit noch unklar.
