Stade. Beim ehemaligen Atomkraftwerk Stade hat der Abriss des markanten Reaktorgebäudes begonnen. Zum Auftakt kommt eine rund vier Tonnen schwere Stahlkugel zum Einsatz, die gegen die Außenfassade geschlagen wird. Damit erreicht der seit Jahren laufende Rückbau eine entscheidende Etappe.
Nach dem Abriss des Hilfsanlagen-Gebäudes soll Anfang Juni der weitere Rückbau des Reaktorgebäudes folgen. Dafür werden unter anderem eine 16 Tonnen schwere Hydraulikschere und ein 180 Tonnen schwerer Seilbagger eingesetzt. Bis Ende des Jahres soll das Gebäude vollständig verschwunden sein.
Rückbau seit zwei Jahrzehnten
Das Kernkraftwerk wurde bereits 2003 endgültig abgeschaltet. Seit 2005 läuft der Rückbau in mehreren Abschnitten. Nach Abschluss der Arbeiten soll der Standort im Herbst 2027 aus der atomrechtlichen Überwachung entlassen werden.
