Berlin. Im Berliner Stadtteil Wedding ist der Abriss eines maroden Wohnhauses in der Burgsdorfstraße gestartet. Das Gebäude stand seit über sieben Jahren leer und war offiziell gesperrt. Laut Bezirksamt sollen die Arbeiten bis Anfang September abgeschlossen sein.
Dem Rückbau ging ein langer Rechtsstreit voraus: Die Eigentümerin hatte das Haus über Jahre verfallen lassen, woraufhin die Behörden schließlich die Notbremse zogen. Nun muss sie auch die Abrisskosten übernehmen.
Der Bezirk sieht in der Maßnahme einen wichtigen Schritt zur Aufwertung des Wohnumfelds und zur Beseitigung städtebaulicher Missstände.
