Eschweiler. Nach rund sechs Jahrzehnten ist Schluss: Das ehemalige Schulgebäude an der Eichendorffstraße 14 verschwindet endgültig aus dem Stadtbild. Der Abriss des markanten Komplexes läuft derzeit auf Hochtouren – und liegt nach Angaben der Verantwortlichen voll im Zeitplan.
Bis Ende März soll von dem früheren Bildungsstandort nichts mehr übrig sein. Das anfallende Abbruchmaterial wird sortiert, recycelt oder fachgerecht entsorgt. Damit wird der Weg frei für die nächste Phase der Entwicklung: Bereits im Sommer soll die bislang fehlende Stichstraße in das künftige Baugebiet fertiggestellt werden.
Das rund 4.000 Quadratmeter große Areal gehört der Strukturfördergesellschaft Eschweiler, einer hundertprozentigen Tochter der Stadt. Sie hat das Grundstück an einen privaten Investor verkauft, der dort ein neues Wohnquartier errichten will. Geplant sind insgesamt 18 Wohneinheiten – darunter Reihenhäuser, Doppelhäuser und Einfamilienhäuser.
Der eigentliche Baustart für die Neubauten ist für Ende 2026 beziehungsweise Anfang 2027 vorgesehen. Mit dem Projekt endet nicht nur die wechselhafte Geschichte des Schulstandorts, sondern es entsteht neuer Wohnraum in zentraler Lage – ein deutliches Signal für die städtebauliche Weiterentwicklung des Viertels.
