Kulmbach. Wie es mit dem traditionsreichen Spinnereiareal im Herzen Kulmbachs weitergeht, beschäftigt am morgigen Mittwoch den Stadtrat. Auf der Tagesordnung steht zunächst jedoch nicht die Zukunft der leer stehenden Gebäude selbst, sondern die geplante Aufwertung des Vorplatzes. Dieser soll neu gestaltet und attraktiver für Bürger und Besucher werden.
Während ein großer Teil des ehemaligen Industrieareals bereits saniert ist und genutzt wird, verfällt ein zentraler Gebäudekomplex weiter. Der Grund: Der bisherige Schweizer Eigentümer hat zugesagte Sanierungsarbeiten nicht umgesetzt. Als Konsequenz kündigte der Freistaat Bayern bereits vor zwei Jahren den Mietvertrag. Das ursprünglich für die Alte Spinnerei geplante „Grüne Zentrum“ mit mehreren Behörden wird nun an anderer Stelle realisiert – auf dem Gelände der früheren Mälzerei Müller.
Wie es mit dem denkmalgeschützten, derzeit ungenutzten Teil der Spinnerei weitergeht, bleibt offen. Zuletzt war eine Projektentwicklungsfirma aus München im Gespräch, die nach Angaben des Eigentümers Entwicklungspotenzial in dem Areal sieht. Konkrete Pläne liegen bislang jedoch nicht vor.
