Zukunft des Obo-Geländes weiter ungewiss

Stadthagen. Nach dem Aus der traditionsreichen Obo-Werke bleibt die Zukunft des Betriebsgeländes weiterhin offen. Die Sparkasse Schaumburg als Gläubigerin strebt zwar eine Zwangsversteigerung des Areals an, ein Termin dafür steht bislang jedoch noch nicht fest. Bevor die Versteigerung beginnen kann, muss zunächst ein Verkehrswertgutachten erstellt werden. Dieses bildet die Grundlage für das Verfahren und entscheidet darüber, zu welchem Mindestpreis das ehemalige Firmengelände versteigert werden kann.

Politik und Verwaltung hoffen auf einen Investor, der dem traditionsreichen Standort eine neue Perspektive gibt. Ziel ist es, eine langfristige Nachnutzung zu ermöglichen und eine dauerhafte Industriebrache zu verhindern.

Ende einer 150-jährigen Firmengeschichte

Mit der Insolvenz der Obo-Werke endete im Mai die mehr als 150 Jahre lange Unternehmensgeschichte in der Kreisstadt. Die Suche nach einem Käufer für den Betrieb blieb zuvor erfolglos.

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