Schenefeld. Auf einem seit Jahren brachliegenden Gelände am Kiebitzweg in Schenefeld sollen bis zu 200 neue Wohnungen entstehen. Doch trotz großer Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum verzögert sich das Bauprojekt erneut durch langwierige Planungs- und Genehmigungsverfahren. Der ehemalige Büro- und Lagerkomplex steht seit mehr als einem Jahrzehnt leer und sorgt immer wieder für Probleme. Wiederholt musste die Feuerwehr wegen Bränden in der Ruine ausrücken. Zudem werden Bauzäune regelmäßig beschädigt und Unbefugte verschaffen sich Zugang zum Gelände.
Der Grundstückseigentümer weist Vorwürfe zurück, sich nicht um die Sicherung des Areals zu kümmern. Nach eigenen Angaben werden die Absperrungen laufend kontrolliert und repariert. Erst kürzlich wurden erneut Jugendliche beim Eindringen auf das Gelände beobachtet und angezeigt.
Hoffnung auf Baustart für die Düpenaugärten
Trotz der Schwierigkeiten gibt es Fortschritte für das Wohnprojekt „Düpenaugärten“. Die Planungsleistungen wurden inzwischen vergeben, sodass die Vorbereitungen für den Bau der neuen Wohnanlage mit geförderten Wohnungen und Ladenflächen beginnen können.
