Achim. Die Stadt Achim saniert derzeit gemeinsam mit dem Landkreis das 50 Jahre alte Hallenbad – ein umfangreiches Projekt mit hohem Aufwand. Ziel ist es, das Bad bis zum 1. November wieder zu eröffnen, damit Schwimmer, Schulen und Vereine es nach der Freibadsaison wie gewohnt nutzen können.
Seit März laufen die Arbeiten in dem Gebäudekomplex, der neben dem Hallenbad auch ein Gymnasium und eine Sporthalle umfasst. Die Sanierung ist notwendig, da Technik und Leitungen stark veraltet sind. Alle Wasserleitungen werden ersetzt, das Becken erhält eine moderne Edelstahlwanne – Probleme mit abplatzenden Fliesen sollen damit der Vergangenheit angehören.
Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund 3,5 Millionen Euro, die Stadt und Landkreis je zur Hälfte tragen. Zusätzlich werden weitere Maßnahmen zur Modernisierung der zentralen Wärmeversorgung durchgeführt – diese fallen jedoch nicht in das eigentliche Sanierungsbudget.
Die Arbeiten gestalten sich anspruchsvoll: Alte Technik, enge Zeitpläne und komplexe Gebäudestrukturen fordern die beteiligten 15 Firmen und drei Ingenieurbüros. Trotz möglicher Risiken durch den Altbau hält man an der geplanten Fertigstellung im Herbst fest.
