Klinik am Eichert: Bieter für Abriss stehen fest

Göppingen. Der geplante Abriss des alten Klinikgebäudes am Eichert in Göppingen nimmt die nächste Hürde. Für den umfangreichen Rückbau haben mehrere Unternehmen beziehungsweise Bietergemeinschaften Angebote abgegeben. Die Angebote wurden Anfang September geöffnet. Wer den Zuschlag erhält, ist derzeit allerdings noch offen.

Der Klinikaltbau ist ein gewaltiger Gebäudekomplex: Rund 300.000 Kubikmeter umbauter Raum, 15 Geschosse und eine maximale Gebäudehöhe von etwa 51 Metern umfasst das Bauwerk. Der Rückbau betrifft nicht nur die oberirdische Bausubstanz, sondern auch zwei Untergeschosse sowie Außenanlagen und befestigte Flächen.

Das Vergabeverfahren soll nach Angaben des Alb-Fils-Klinikums voraussichtlich Ende November beziehungsweise Anfang Dezember 2026 abgeschlossen sein. Der ursprünglich vorgesehene Zeitplan wurde bereits nach hinten verschoben. Aktuell ist für die eigentlichen Rückbauarbeiten ein Zeitraum vom 1. Februar 2027 bis zum 23. November 2029 vorgesehen.

Der Abriss ist technisch anspruchsvoll, weil das alte Gebäude unmittelbar an den heutigen Klinikbetrieb grenzt. Staub, Lärm, Erschütterungen und mögliche Schadstoffemissionen müssen entsprechend kontrolliert werden. Hinzu kommen Anforderungen an den Artenschutz sowie die fachgerechte Entsorgung der beim Rückbau anfallenden Materialien.

Mit dem Abriss verschwindet damit ein prägender Teil des alten Klinikstandorts am Eichert. Die Stadt Göppingen hatte die Genehmigung für den Rückbau bereits im Mai 2026 erteilt.

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