Historisches Gerichtsgebäude wird umfassend saniert

Köln. Am denkmalgeschützten Gerichtsgebäude am Appellhofplatz in Köln haben die umfangreichen Sanierungsarbeiten begonnen. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) modernisiert das mehr als 130 Jahre alte Gebäude bei laufendem Betrieb des Verwaltungsgerichts und des Finanzgerichts Köln.

Denkmalschutz und moderne Justiz im Fokus

Ziel der Grundinstandsetzung ist es, die historische Bausubstanz langfristig zu sichern und gleichzeitig die technischen Voraussetzungen für einen modernen Justizstandort zu schaffen. Der erste Bauabschnitt wurde Ende April 2026 vollständig geräumt, die Baustelleneinrichtung läuft bereits. Die Arbeiten erfolgen in insgesamt vier Bauabschnitten, sodass der Gerichtsbetrieb während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten werden kann.

Umfangreiche Modernisierung geplant

Zu den wichtigsten Maßnahmen zählen die Sanierung der historischen Fassade, die Restaurierung der Fenster, die Erneuerung der Elektrotechnik sowie die Instandsetzung der Kellergewölbe. Darüber hinaus wird das Kellermauerwerk gegen Feuchtigkeit geschützt und dauerhaft trockengelegt.

Die Umsetzung gilt aufgrund des Denkmalschutzes, der Innenstadtlage und der besonderen Sicherheitsanforderungen eines Justizgebäudes als besonders anspruchsvoll.

Kaum Einschränkungen für Bürger

Trotz der Bauarbeiten bleiben Verwaltungsgericht und Finanzgericht uneingeschränkt erreichbar. Auch die Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehrsraum halten sich in Grenzen. Lediglich einzelne Gehwegabschnitte müssen zeitweise verlegt werden.

Mit der Sanierung soll der traditionsreiche Justizstandort Appellhofplatz langfristig erhalten und für die kommenden Jahrzehnte fit gemacht werden.

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