Berlin. Nach jahrelangem Leerstand beginnt im Berliner Haus der Statistik am Alexanderplatz die nächste Phase der Wiederbelebung. Mit der symbolischen Schlüsselübergabe wurde der Innenausbau der ersten sechs Etagen gestartet. Der einst vom Abriss bedrohte DDR-Bau soll sich zu einem Zentrum für Kultur, Soziales und Begegnung entwickeln.
Im Gebäudeteil „Haus A“ entstehen künftig Flächen für Kunst- und Kulturprojekte, Bildungsangebote, Werkstätten sowie soziale Einrichtungen. Unter anderem sollen Beratungsstellen, gemeinnützige Organisationen und Initiativen für Demokratie und gesellschaftliches Engagement einziehen. Die Räume werden genossenschaftlich organisiert, um langfristig bezahlbar zu bleiben.
Millionenförderung für neues Stadtquartier
Der Bund unterstützt das Projekt mit rund 3,27 Millionen Euro. Bis 2032 soll auf dem Areal ein vielfältiges Stadtquartier mit bezahlbaren Wohnungen, Verwaltungsflächen sowie Angeboten für Kultur, Bildung und Soziales entstehen. Das Haus der Statistik soll damit zu einem zentralen Treffpunkt im Herzen Berlins werden.
