Neubrandenburg. Auf dem historischen Lokschuppenareal in Neubrandenburg steht ein weiteres Gebäude vor dem endgültigen Verschwinden. In der Heidenstraße 13 sollen Schadstoffsanierung und anschließender Abbruch die Voraussetzungen für die weitere Entwicklung des innerstädtischen Areals schaffen. Die Stadt hat den Beginn der Arbeiten für Ende Oktober 2026 angekündigt.
Ab dem 2. November sollen zunächst notwendige Schadstoffe aus dem Gebäude entfernt werden. Anschließend ist der eigentliche Rückbau vorgesehen. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis zum 18. Dezember abgeschlossen sein. Mit der Durchführung wurde die Munzinger Entsorgungs GmbH beauftragt. Für das Vorhaben stehen Städtebaufördermittel in Höhe von rund 520.000 Euro bereit. Der städtische Eigenanteil beträgt nach Angaben der Kommune etwa 173.000 Euro.
Die Maßnahme gehört zur städtebaulichen Sanierungsmaßnahme „Nordstadt – Ihlenfelder Vorstadt“. Ziel ist es, bestehende städtebauliche Missstände zu beseitigen und die Entwicklung des Lokschuppenareals voranzubringen. Während der Arbeiten müssen Anwohner und Verkehrsteilnehmer zeitweise mit Lärm und zusätzlichem Baustellenverkehr rechnen. Mit dem Abbruch verschwindet ein weiteres Gebäude aus dem historischen Umfeld. Welche Entwicklung das gesamte Areal langfristig nehmen wird, bleibt ein wichtiger Bestandteil der weiteren Stadtplanung.
