Koblenz. Der Umbau der Eisenbahnbrücke in Koblenz-Horchheim hat einen wichtigen Meilenstein erreicht. Drei Stahlsegmente der neuen Vorlandbrücke wurden erfolgreich an ihren vorgesehenen Platz gehoben. Dafür kam ein 850 Tonnen schwerer Mobilkran zum Einsatz. Die drei Bauteile wiegen insgesamt 77 Tonnen. Die rund 70 Meter lange Vorlandbrücke ist Teil eines umfassenden Ausbaus der Verbindung für den Fuß- und Radverkehr. Künftig soll der Weg durchgehend 2,50 Meter breit sein. Damit wird die bisher teilweise nur rund 1,20 Meter breite Verbindung deutlich komfortabler und sicherer.
Nach dem erfolgreichen Einhub gehen die Bauarbeiten weiter. Vorgesehen sind unter anderem Arbeiten am Korrosionsschutz, die Montage der äußeren Längsträger sowie das Verlegen neuer Gehwegplatten und der Einbau eines Geländers. Auch die Zuwegung von der Emser Straße zur Brücke muss noch hergestellt werden.
Mit dem Ausbau soll eine sichere und leistungsfähige Verbindung für Radfahrer und Fußgänger zwischen Koblenz-Oberwerth und Horchheim entstehen. Das Gesamtprojekt kostet rund 9,6 Millionen Euro, davon werden etwa sieben Millionen Euro über das Bundesförderprogramm „Stadt und Land“ finanziert. Die Fertigstellung ist weiterhin für Ende 2026 vorgesehen.
