DDR-Hallenbad wird nach 36 Jahren abgerissen

Dachwig. In Dachwig im Landkreis Gotha endet eine ungewöhnliche DDR-Geschichte: Eine Schwimmhalle, die nie für Besucher geöffnet wurde, soll ab kommender Woche abgerissen werden. Das Gebäude wurde 1989 zum 40. Jahrestag der DDR feierlich eröffnet – tatsächlich fehlte jedoch die notwendige Technik. Zwar befand sich Wasser im Becken, doch Heizung und Wasseraufbereitung waren nicht fertig. Das Wasser wurde wieder abgelassen. Nach dem Mauerfall fehlten schließlich die finanziellen Mittel für die Fertigstellung. Auch ein späteres Angebot für die benötigte Technik konnte die Gemeinde nicht finanzieren.

36 Jahre lang blieb der Bau ungenutzt. Nun soll die Geschichte des ungewöhnlichen DDR-Bauprojekts endgültig enden. Zum Abschied öffnet die Gemeinde das Hallenbad noch einmal für die Öffentlichkeit. Danach rücken die Bagger an.

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