Turm der Burg Freienstein wird gesichert

Foto: Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Gütter
Foto: Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Gütter

Gammelsbach. Im Rahmen der Sicherung des Nordost-Turms von Burg Freienstein in Gammelsbach fördert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden sowie der Lotterie GlücksSpirale mit 95.000 Euro die Mauerwerksinstandsetzung am Turm sowie die Abdichtung des Turmdachs. Das Denkmal gehört zu den über 260 Projekten, die die private DSD dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Hessen fördern konnte.

Burg Freienstein liegt im Gammelsbachtal im südlichen Odenwald beim Dorf Gammelsbach auf einem von Westen sich in das Tal erstreckenden Sporn des Weckbergs. Der Sporn verengt das Tal an dieser Stelle. Der Weckberg mitsamt dem Burgsporn besteht aus Rotsandstein. Aus diesem Material wurde das gesamte Mauerwerk der Burg einschließlich der Werksteine gewonnen.

Burg Freienstein ist als Spornburg von dem sie überhöhenden Weckberg im Nordwesten mit einem regelmäßig U-förmigen Graben abgetrennt. Nach Nordwesten ist der Halsgraben sehr tief in den Weckberg eingeschnitten. Im Südwesten wird der Graben von einem hohen Vorwall begleitet. Der Zugang zur Burg führt im Norden am Hang des Weckberges aus dem Gammelsbachtal hinauf, wo an der Außenseite des Grabens ein kleines ehemals bebautes Plateau liegt. Über den Graben führte im Norden eine durch einen Damm ersetzte Zugbrücke in das Torhaus der kleinen Vorburg.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert