rottenplaces sucht historische Fotografien

Foto: privat

Historische Fotografien sind weit mehr als alte Bilder. Sie sind Zeitdokumente, erzählen Geschichten und zeigen, wie Orte, Gebäude, Landschaften und Menschen früher ausgesehen haben. Viele dieser Aufnahmen befinden sich noch heute in privaten Fotoalben, Schuhkartons, Kellern, Dachböden, Familienarchiven oder Nachlässen – und drohen irgendwann verloren zu gehen.

Das rottenplaces Onlinemagazin möchte solche fotografischen Zeitzeugnisse sichtbar machen und sucht deshalb historische Fotografien, Fotoalben und Bildbestände aus privaten Sammlungen, Nachlässen und Haushaltsauflösungen.

Dabei interessieren uns ausdrücklich nicht nur spektakuläre oder professionell fotografierte Motive. Oft sind es gerade die vermeintlich unscheinbaren Aufnahmen, die Jahrzehnte später einen besonderen historischen Wert besitzen. Ein Foto einer längst verschwundenen Fabrik, einer stillgelegten Bahnstrecke, eines alten Bahnhofs, eines Gasthauses, einer Werkstatt oder eines heute stark veränderten Straßenzuges kann wertvolle Informationen liefern, die sich in keiner modernen Aufnahme mehr finden lassen.

Welche historischen Fotos suchen wir?

Gesucht werden insbesondere alte Fotografien aus Deutschland und dem deutschsprachigen Raum, die einen Bezug zu historischen Orten, Gebäuden, Anlagen oder zum alltäglichen Leben haben.

Von besonderem Interesse sind beispielsweise:

  • historische Aufnahmen von Industrieanlagen, Fabriken und Produktionsstätten
  • Fotos von Bahnhöfen, Gleisanlagen, Stellwerken und Eisenbahnbauten
  • historische Bilder von Zechen, Bergwerken und Hüttenwerken
  • Aufnahmen alter Mühlen, Ziegeleien, Kraftwerke und Handwerksbetriebe
  • Fotografien von aufgegebenen, abgerissenen oder stark veränderten Gebäuden
  • historische Bilder von Kasernen, militärischen Anlagen und ehemaligen Einrichtungen
  • Aufnahmen von Krankenhäusern, Sanatorien und Heilstätten
  • Bilder von Schlössern, Burgen, Herrenhäusern und Gutshöfen
  • historische Fotografien von Kirchen, Schulen und öffentlichen Gebäuden
  • Aufnahmen von Dörfern, Städten, Straßen und Plätzen
  • historische Bilder von Hafenanlagen, Schiffen und Werften
  • Fotografien von Brücken, Verkehrsbauten und technischen Anlagen
  • alte Aufnahmen von Baustellen, Abrissen oder Umbauten
  • Fotografien aus dem Arbeitsleben und der Industriegeschichte
  • historische Alltags- und Familienaufnahmen, sofern darauf interessante Gebäude, Anlagen, Orte oder Situationen erkennbar sind
  • alte Postkarten und fotografische Bilddokumente
  • Dias, Negative, Glasplatten, Fotoabzüge und Fotoalben
  • Bildserien und größere private Fotosammlungen
  • Fotografien aus ehemaligen Firmen-, Vereins- oder Betriebsbeständen
  • Bilder aus Haushaltsauflösungen und Nachlässen, deren ursprünglicher Zusammenhang noch bekannt ist.

Auch unscheinbare Fotos können wertvoll sein

Wir suchen ausdrücklich nicht ausschließlich bekannte historische Motive. Ein altes Schwarz-Weiß-Foto, das bei einer Haushaltsauflösung zunächst wie eine gewöhnliche Alltagsszene erscheint, kann beispielsweise im Hintergrund ein längst verschwundenes Gebäude zeigen. Auf einer Aufnahme eines Familienausflugs kann eine heute nicht mehr existierende Bahnstation, Fabrikhalle oder Brücke zu erkennen sein. Ein Gruppenfoto vor einem Betrieb kann wiederum wichtige Hinweise auf dessen frühere Nutzung, Architektur oder Belegschaft enthalten.

Solche Details sind für die historische Recherche besonders interessant.

Auch Aufnahmen, deren genaue Bedeutung heute nicht mehr bekannt ist, können deshalb interessant sein. Wenn bekannt ist, wo, wann oder von wem ein Foto aufgenommen wurde, sind diese Informationen natürlich besonders hilfreich. Aber auch unvollständig beschriftete oder bislang nicht eindeutig zugeordnete Fotografien dürfen gerne angeboten werden.

Fotos aus Nachlässen und Haushaltsauflösungen gesucht

Gerade bei Nachlässen und Haushaltsauflösungen werden immer wieder historische Fotoalben, Dias, Negative und einzelne Fotografien entdeckt. Nicht selten landen solche Bestände anschließend auf dem Flohmarkt, werden entsorgt oder verschwinden in privaten Kartons.

Wir möchten dazu beitragen, dass interessante Bilddokumente nicht einfach verloren gehen.

Deshalb können sich auch Angehörige, Erben, Haushaltsauflöser, Sammler, Vereine, Heimatforscher, Fotografen und Privatpersonen an RottenPlaces.de wenden, wenn sich in ihrem Besitz historische Fotografien befinden, die möglicherweise für eine Veröffentlichung oder historische Dokumentation interessant sein könnten.

Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine einzelne Fotografie oder um eine umfangreiche Sammlung handelt.

Besonders interessant: Verschwundene Orte

Ein Schwerpunkt unseres Interesses liegt auf Fotografien von Orten und Gebäuden, die heute nicht mehr existieren oder deren Erscheinungsbild sich grundlegend verändert hat.

Dazu zählen beispielsweise:

ehemalige Fabriken, stillgelegte Bahnanlagen, verschwundene Dörfer, aufgegebene Industrieareale, alte Kaufhäuser, Gaststätten, Krankenhäuser, Schulen, Kasernen, Mühlen, Kraftwerke, Zechen, Werkstätten, Verwaltungsgebäude, Wohnhäuser und historische Straßenzüge.

Gerade bei solchen Motiven können historische Fotografien eine wichtige Ergänzung zu heutigen Aufnahmen darstellen.

Sie dokumentieren nicht nur die Architektur, sondern häufig auch die Nutzung eines Ortes. Fahrzeuge, Werbeschilder, Maschinen, Arbeitskleidung, Einrichtungen oder Menschen im Bild können zusätzliche Hinweise auf die jeweilige Zeit geben.

Vom privaten Foto zum historischen Zeitdokument

Unser Ziel ist es, interessante Fotografien journalistisch und historisch einzuordnen und – sofern die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen – im Rahmen von Beiträgen, Bildstrecken, Themendossiers oder speziellen Veröffentlichungen auf rottenplaces.de zu präsentieren.

Dabei möchten wir möglichst viele Informationen zu einem Bild zusammentragen:

  • Was ist zu sehen?
  • Wo wurde das Foto aufgenommen?
  • Wann entstand die Aufnahme?
  • Welche Gebäude oder Anlagen sind darauf erkennbar?
  • Wer hat fotografiert?
  • Aus welchem Nachlass oder welcher Sammlung stammt das Bild?
  • Was ist heute an diesem Ort? Aus einem alten Foto kann so ein spannendes historisches Dokument werden.

Herkunft und Bildrechte

Für eine Veröffentlichung ist es wichtig, dass die Herkunft eines Bildes möglichst nachvollziehbar ist und die Rechte an der Aufnahme geklärt werden können. Wer uns Fotografien anbietet, sollte deshalb – soweit bekannt – Angaben zum Urheber bzw. Fotografen, Aufnahmeort, Aufnahmezeitraum, Motiv und zur Herkunft des Bildes machen können. Auch Informationen darüber, wer Eigentümer der Originale ist und ob entsprechende Nutzungsrechte vorliegen, sind für eine spätere Veröffentlichung hilfreich.

Das ist insbesondere bei Fotografien aus Nachlässen wichtig. Historische Bildbestände können sowohl hinsichtlich ihrer Herkunft als auch hinsichtlich der Nutzungsrechte unterschiedliche rechtliche Situationen aufweisen. Professionelle Archive erfassen deshalb bei privaten Bildbeständen ebenfalls Angaben zu Eigentum und Nutzungsrechten.

Was soll ich einsenden?

Für eine erste Kontaktaufnahme genügt zunächst eine kurze Nachricht Schreiben Sie uns bitte, welche Fotografien oder Bildbestände Sie besitzen und – sofern bekannt – aus welcher Zeit und aus welchem Zusammenhang sie stammen.

Hilfreich sind beispielsweise Angaben wie

  • ungefährer Zeitraum der Aufnahmen
  • Ort oder Region
  • abgebildetes Gebäude bzw. Objekt
  • Name des Fotografen, sofern bekannt
  • Herkunft des Bestandes
  • Umfang der Sammlung
  • vorhandene Fotoalben, Negative oder Dias
  • Informationen zum Nachlass
  • bekannte Bildbeschriftungen oder Rückseitenvermerke
  • Angaben zu den Bildrechten bzw. zur Berechtigung, die Aufnahmen zur Verfügung zu stellen.

Für eine erste Anfrage müssen nicht sofort sämtliche Informationen vorliegen. Auch bei unbekannten Motiven lohnt sich eine Kontaktaufnahme.

Originale müssen nicht vorschnell abgegeben werden

Wer historische Fotografien besitzt, muss diese nicht ungeprüft aus der Hand geben. Für eine erste Einschätzung können beispielsweise digitale Reproduktionen, Scans oder gut fotografierte Abbildungen der Originale übermittelt werden. Bei größeren Sammlungen oder umfangreichen Nachlässen kann anschließend individuell besprochen werden, wie mit dem Bestand weiter verfahren werden kann. Uns interessiert ausdrücklich auch, welche Geschichten hinter den Fotografien stehen.

Wir suchen Ihre Geschichte

Vielleicht befindet sich in Ihrem Familienalbum ein Foto eines Gebäudes, das heute längst verschwunden ist. Vielleicht haben Sie bei einer Haushaltsauflösung eine Kiste mit alten Fotografien gefunden. Vielleicht stammt eine Sammlung aus dem Besitz eines ehemaligen Fabrikarbeiters, Eisenbahners, Handwerkers, Fotografen oder Unternehmers. Vielleicht besitzen Sie alte Aufnahmen eines Ortes, den rottenplaces.de heute dokumentiert. Oder vielleicht wissen Sie selbst gar nicht genau, was auf den Bildern zu sehen ist. Dann melden Sie sich bei uns.

Denn bevor historische Fotografien endgültig verschwinden, sollten sie gesichert, eingeordnet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Private Bildsammlungen können einen wichtigen Beitrag zur Dokumentation der regionalen und deutschen Zeit-, Bau- und Industriegeschichte leisten. Auch große Archive greifen auf private Nachlässe und fotografische Sammlungen als historische Quellen zurück.

Kontakt

rottenplaces Onlinemagazin
André Winternitz
Pollhansheide 38a
33758 Schloß Holte-Stukenbrock

E-Mail: kontakt@rottenplaces.de

Sie besitzen historische Fotografien, Fotoalben, Dias, Negative oder Bildsammlungen aus einem Nachlass, einer Haushaltsauflösung oder einer privaten Sammlung? Dann schreiben Sie uns. Wir freuen uns über jedes historische Bild, das dabei helfen kann, vergangene Orte und ihre Geschichten für kommende Generationen zu bewahren.